Anwendungsbereich
Nervenmobilisation
Die Nervenmobilisation ist eine physiotherapeutische Technik zur Verbesserung der Beweglichkeit von Nerven im Körper.
Dabei werden gezielte Bewegungen eingesetzt, um die Gleitfähigkeit des Nervensystems gegenüber Muskeln, Faszien und Gelenken zu fördern.
Sie basiert auf dem Konzept, dass Nerven flexibel und verschieblich sein müssen, um schmerzfrei zu funktionieren.
Eingeschränkte Nervenbeweglichkeit kann Schmerzen, Kribbeln, Taubheit oder Spannungsgefühle verursachen.
Durch sanfte Mobilisationsübungen können mechanische Reizungen reduziert werden.
Die Behandlung erfolgt meist in Form von „Slider“- oder „Tensioner“-Techniken.
Slider-Techniken bewegen den Nerv ohne starke Spannung, während Tensioner-Techniken die Nervenspannung gezielt erhöhen.
Nervenmobilisation wird häufig in der Physiotherapie, manuellen Therapie und Rehabilitation eingesetzt.
Ziel ist die Verbesserung der Funktion, Schmerzreduktion und Wiederherstellung normaler Bewegungsabläufe.
Die Therapie sollte individuell angepasst und bei akuten neurologischen Symptomen vorsichtig angewendet werden.